Bedarfsgesteuerte Materialbedarfsplanung mit SAP DDMRP
SAP DDMRP
Gesteigerte Supply Chain Performance mit SAP Demand-Driven Material Requirements Planning (DDMRP)

SAP DDMRP: Nachfragegesteuerte Materialbedarfsplanung statt Bullwhip-Effekt

Steuern Sie mit strategischen Entkopplungspunkten und Bestandspuffern den Materialfluss Ihrer Lieferkette

DDMRP (Demand-Driven Material Requirements Planning) ist eine formale, mehrstufige Planungs- und Ausführungsmethode, die den Fluss relevanter Informationen und Materialien durch die Positionierung und Verwaltung strategischer Entkopplungspuffer sicherstellen soll. Sie ermöglicht es Ihrem Unternehmen, den Bedarf möglichst nah an den tatsächlichen Marktanforderungen auszurichten. Das Prinzip kombiniert die konventionelle Materialbedarfsplanung (MRP) mit Elementen der Theory of Constraints (TOC / Engpasstheorie), Lean Production sowie weiterer, neuer Methoden.

In der SAP-Landschaft lässt sich das DDMRP-Konzept sowohl in SAP S/4HANA als auch in SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) vollständig integrieren. Die Standardlösung wird in diesem Kontext auch als Demand-Driven Replenishment (DDR) bezeichnet. DDMRP für SAP IBP und für die aktuelle SAP ERP Version unterstützt alle fünf Schritte des Konzeptes. Die Lösung ist damit durch das Demand Driven Institute (DDI) zertifiziert.

Warum die VUCA-Welt ein neues Konzept wie Demand-Driven MRP erfordert

Die zunehmende Digitalisierung, besonders in den Bereichen der Produktion und Logistik, sorgt dafür, dass neue Technologien und Innovationen immer schneller entwickelt werden. In diesem Umfeld ist die Materialdisposition besonders schwierig und die klassischen Ansätze kommen an ihre Grenzen. Der Begriff "VUCA" beschreibt genau diese Situation. Wofür der Begriff steht und was die Entwicklung für Unternehmen bedeutet, zeigen wir im Folgenden auf:

V = Volatilität (Volatility)

Volatil sind die Märkte deshalb, da Kunden immer höhere Anforderungen haben und der Wettbewerb immer stärker wird. Veränderungen in der Nachfrage sind daher jederzeit in höchster Geschwindigkeit in alle Richtungen möglich. Diese Entwicklungen sorgt für einen steigenden Innovationsdruck für Unternehmen und eine erschwerte Bedarfsermittlung.

U = Ungewissheit (Uncertainty)

Die Ungewissheit liegt in dem zunehmenden Trend global agierender Wettbewerber und Kunden begründet. Diese Diversität führt in der Materialbedarfsplanung zu einer abnehmenden bzw. fehlenden Vorhersehbarkeit.

C = Komplexität (Complexity)

Auch die Komplexität wird durch die Globalisierung gefordert. In den Planungs-Prozessen müssen politische und rechtliche Hintergründe sowie Abhängigkeiten von regionalen Besonderheiten berücksichtigt werden. Diese Vernetzung zwischen Ursachen und Wirkung hat unklare Korrelationen zur Folge. 

A = Mehrdeutigkeit (Ambiguity)

Die Mehrdeutigkeit von Situationen birgt eine hohe Wahrscheinlichkeit, diese falsch zu deuten. Im Supply Chain Planning erschwert dies das nötige, gemeinsame Verständnis der Realität.

VUCA ist folglich die neue Normalität bei der Planung von Materialbedarfen. Konventionelle Planungsmethoden im Supply Chain Management (SCM), wie MRP (Material Requirements Planning) funktionieren daher nur zum Teil. Mit dem DDMRP-Ansatz in Ihrem SAP-System nutzen Sie VUCA als Mindset und setzen nicht nur Prognosen, sondern auch die Variabilität heutiger Lieferketten in den Fokus.

DDMRP-gesteuerte Materialbedarfsplanung und Lean Supply Chain zur Beseitigung des Bullwhip-Effect

Da eine Reaktion in der Produktion auf kurzfristige Nachfrageschwankungen der Kunden "just-in-time" kaum realisierbar ist, planen Disponenten innerhalb eines MRP-Laufs mit Puffern, um Engpässen entgegenzuwirken. Dies führt im Demand Planning schnell zu größeren Lagerbeständen, die nicht genutzt werden können. Dies wird als Bullwhip-Effect (zu deutsch: Peitscheneffekt) bezeichnet. Die Schwankungen und Auswirkungen im Bestand werden im untenstehenden Beispiel veranschaulicht:

Bullwhip-Effect: Bestellungen neigen zu größeren Schwankungen als die letztendlichen Verkäufe an den Kunden.

Um den Bullwhip-Effect zu beseitigen, müssen Unternehmen sich bei der Bedarfsermittlung bewusstwerden, an welchen Stellen und in welcher Höhe ein Lagerbestand sinnvoll ist. Mit dem DDMRP-Verfahren verfolgen Sie das Ziel, diese entkoppelten Bestandspuffer zu berechnen. DDMRP in SAP Integrated Business Planning bzw. SAP S/4HANA verwendet einen neuartigen Algorithmus, um die Größe von Pufferzonen im Bestand laufend und selbsttätig optimal zu bestimmen. 

Welche Vorteile in der Materialbedarfsplanung können Sie mit Demand-Driven MRP und einer Lean Supply Chain erreichen?

Die Abbildung digitaler Lieferketten und die Strategie im Management, die Optimierung von Prozessen im Supply Chain Management und der Materialbedarfsplanung voranzutreiben, bringt viele Vorteile mit sich.

Mit dem DDMRP-Ansatz basiert die Materialbedarfsplanung auf tatsächlich getätigten Bestellungen und einem zusätzlichen Puffer. Nach dem Pull-Prinzip orientiert sich die Beschaffung von Materialien genau an dem tatsächlichen Bedarf. Mit Software von SAP im Bereich Supply Chain Management und der Integration von Demand-Driven MRP wird stets ein an der Nachfrage orientierter Materialbestand vorgehalten. Mit den Vorteilen, die sich aus der Anwendung von DDMRP ergeben, steigern Sie maßgeblich die Performance Ihrer Supply Chain.

Mit SAP DDMRP sehr gute Lieferfähigkeiten und kurze Durchlaufzeiten sicherstellen.

Verbesserter Kundenservice

Fördern Sie eine agile Supply Chain, bei einer sehr guten Lieferfähigkeit und kurzen Durchlaufzeiten.

Mit SAP DDMRP mehr Kapazitäten für erforderliche Produkte und Güter schaffen.

Reduzierte Lagerbestände

Schaffen Sie Kapazitäten für erforderliche Produkte sowie Güter und nutzen Sie Bestandsgrenzen für die benötigten Materialien.

SAP DDMRP verhindert eine Verschwendung von Ressourcen.

Nachschub auf Basis des tatsächlichen Bedarfs

Minimieren Sie die Auswirkungen falscher Prognosen auf Ihre Nachschubstrategie und reduzieren Sie die Verschwendung von Ressourcen.

Mit SAP DDMRP können Sie  Angebots- und Nachfrageunsicherheiten in der gesamten Supply Chain abfedern.

Erhöhte Supply Chain Resilienz

Federn Sie Angebots- und Nachfrageunsicherheiten durch Entkopplungspunkte in der gesamten Supply Chain ab.

Sie möchten mehr zu SAP DDMRP erfahren?

Webcast SAP DDMRP: Gesteigerte Supply Chain Performance durch eine bedarfsgesteuerte Materialanforderungsplanung

Die fünf Komponenten von DDMRP und die Integration in Ihre SAP-Landschaft einfach erklärt

Unsere Supply-Chain-Experten zeigen Ihnen in unserem Webcast alles zum Thema DDMRP: Lernen Sie die wichtigsten Basics der Bedarfsplanung mit DDMRP kennen und erfahren Sie, wie Sie Demand-Driven Replenishment in SAP ERP bzw. in die Cloud-Lösung SAP IBP ganz einfach integrieren können.

Mit ORBIS als Partner realisieren Sie eine Digital Supply Chain und das intelligente Unternehmen

Mit ORBIS haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der Sie nicht nur bei einem kundenorientierten, digitalen Supply Chain Management, sondern auch bei der Umsetzung einer effizienten Wertschöpfungskette unterstützt. Unsere SAP-Berater bieten Ihnen Expertise für alle Prozesse, von der Planung, über die Herstellung, die Logistik bis hin zum Kunden und After-Sales-Service. So unterstützen wir Sie ganzheitlich bei der Digitalisierung und setzen den Fokus auf durchgängige, integrierte Unternehmensprozesse. Sie haben Fragen zu SAP DDMRP oder unserem SCM-Portfolio? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht oder Ihren Anruf!

Kontakt:

Sprechen Sie uns direkt an.

Karsten Schulz: Tel.: +49 681 9924-604, mailto:karsten.schulz(at)orbis.de

RUFEN SIE UNS AN
Tel.: +49 681 9924-0
SCHREIBEN SIE UNS